Der Seelenbrecher - Sebastian Fitzek Okay, ich habe es endlich geschafft den Seelenbrecher zu beenden. Seit Jahren stand dieses Buch halb abgeschlossen in meinem Bücherregal. Damals war mir die Handlung einfach zu abgedreht, zu unlogisch, die Charaktere handeln ständig so, dass man sich als Leser nur an den Kopf greift.

Das dachte ich auch dieses Mal wieder, vor allem in der ersten Hälfte des Buchs. Die Charaktere handeln einfach zuweilen total unlogisch. Okay, der Seelenbrecher hat sich offenbar in dieser Elite-Psychiatrie gerade vor Weihnachten eingenistet. Und es herrscht natürlich gerade ein schlimmer Schneesturm. Und natürlich passiert ein schlimmer Unfall, so dass die Telefone nicht mehr funktionieren ... Und natürlich verschwinden dann plötzlich Personen und andere, schwer verletzte Personen, werden plötzlich schwerer Taten bezichtigt. Die Personen im Buch sterben fast reihenweise und vieles wirkt so unlogisch. Alles so ... gestellt. Erinnerte mich an "Monströs" von ... Chris Kalden und das Buch mochte ich noch weniger (das Buch erschien erst nach diesem Buch).

Das letzte Drittel des Buchs war dann ganz okay. Es war so spannend, dass ich einfach nicht mehr darauf geachtet habe, ob die Handlungen noch Sinn machen. Zudem wird am Ende eine gute Erklärung vieler Vorfälle geliefert (aber eben nicht aller Vorfälle). Das Buch war außerdem irgendwann vorhersehbar, weil jeder mit gesundem Menschenverstand ahnen muss, dass eine bestimmte verdächtige Person eigentlich nicht der "böse Bube" sein kann.