Spoileralarm

Unterhaltsam und spannend ... aber

Stimmen - Ursula Poznanski

Das Buch hat mich gut unterhalten und ich mochte es und fand es gut, wie alle Krimis von Poznanski bisher.

 

Kurzer Inhaltsüberblick:

In einer psychiatrischen Anstalt wird ein Arzt ermordet aufgefunden, geschmückt mit verschiedenen seltsamen Artikeln (Plastikmesser). Kaspari und ihr Kollege Florin übernehmen den Fall und stoßen schon bald auf mehrere auffällige Patienten, wobei eine besonders hervor sticht. Auch im Privatleben der Ermittler passiert so einiges.

 

Meine Meinung:

Solide und spannend. Ich fand auch die Auflösung am Ende ziemlich überraschend und wenig vorhersehbar, wobei man zumindest bei dem ein oder anderen schon ein Gefühl hatte. Sind ja letztendlich immer die gleichen Krimiklischees. Über weite Strecken des Buchs kommen die Ermittler nicht voran und alles wird schlimmer und am Ende folgt die Action.

 

Warum nur drei Sterne?

Den ersten Stern habe ich abgezogen für den plumpen Ausspruch der stationären Psychologin, dass es Personen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung Spaß machen würde, andere zu quälen. Das fand ich undifferenziert und hat mich extrem gestört.

 

Den zweiten Stern habe ich abgezogen wegen des Endes und hier - Vorsicht Spoiler - störte mich dieses allzu typische Krimiklischee, dass die Ermittlerin ganz allein, ohne irgendjemanden zu benachrichtigen (und wenn, dann nur vage) die Verfolgung des Täters aufnimmt und dann natürlich in Schwierigkeiten gerät.

 

An sich wird der Plot aber größtenteils stimmig und nachvollziehbar aufgelöst, auch wenn er doch eher weit hergeholt ist.